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Quelle: unbekannt
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Die Geschichte des Salukis ist uralt wie die Geschichte des Orients. Seit Jahrtausenden ist sein Typ in unveränderter Form bekannt. Auf vielen Skulpturen und Bildern ist er dargestellt. So gibt es in Grabmälern von Hierakonpolis Abbildungen von Salukis, die auf das Jahr 3600 v. Chr. zurückgehen. Auch auf dem Alexandersarkophag in Istanbul ist die Rasse eindeutig dargestellt, ebenso an der Gruppe vom Farnesischen Stier im Museum von Neapel. All diese Darstellungen zeigen, wie beliebt die Rasse jahrtausendelang war.
Schon vor langer Zeit war er das Lieblingstier der großen Scheiche in der islamischen Welt und der Stammesoberhäupter bei den Nomaden Ostafrikas und Kleinasiens. Er wird auch Persischer Windhund genannt - jedoch sind nicht nur Windhundliebhaber vom Saluki fasziniert, sondern alle, die schöne Hunde lieben.
Doch neben der außergewöhnlichen Schönheit hat dieser Hund beachtliche Jagdfähigkeiten. Deshalb besitzen noch heute wohlhabende und traditionsverbundene Orientalen oftmals wie ihre Vorfahren bewundernswerte Salukis, mit denen sie zusammenleben und auf Gazellen- oder Hasenjagd gehen.
Nun wird er jedoch in seiner Heimat wie das Wild immer seltener; doch in ganz Europa und Übersee wird er in Liebhaberkreisen hoch geschätzt und gezüchtet.
Quelle: "Mein Freund der Hund"
Verlag DAS BESTE 1984
Barbara Berghausen für den DWZRV
Rasseinfo
